Beiträge getagged mit Grunderwerbsteuer

Grunderwerbsteuer sparen

Beim Kauf einer gebrauchten Immobilie wird sehr häufig ein Kaufpreisteilbetrag auf mitverkaufte bewegliche Sachen, z.B. eine Küche oder Möbelstücke, gesondert ausgewiesen. Da bewegliche Gegenstände nicht der Grunderwerbsteuer unterliegen, kann dadurch Steuer gespart werden.

Wird der Kaufpreis finanziert, empfiehlt sich jedoch die vorherige Abklärung mit dem finanzierenden Institut: Meistens wird der Wert der beliehenen Immobilie um diesen Kaufpreisteil gekürzt, so dass sich die Beleihungsgrenze verschiebt und sich der Kredit unter Umständen verteuert oder gar nicht mehr gewährt werden kann.

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Schenkung unter Auflage kann Grunderwerbsteuer auslösen

Grundstücks- oder Immobilienschenkungen sind grundsätzlich von der Grunderwerbsteuer befreit, da keine Doppelbelastung mit Schenkung- und Grunderwerbsteuer eintreten soll. Wird jedoch eine Immobilie unter einer Auflage verschenkt, kann der Wert der Auflage als Minderung des Schenkungswerts Grunderwerbsteuer auslösen. Im Fall des Finanzgerichts Bremen (Urteil vom 24.06.2015, AZ 2 K 24/15) hatte sich der Schenker ein Wohnungsrecht auf Lebenszeit vorbehalten. Das Finanzgericht hat entschieden, dass der Wert des Wohnungsrechts die Bereicherung des Schenkers (und damit die Schenkungsteuer) mindert, dafür aber der Grunderwerbsteuer unterliegt. Wenn der Beschenkte nicht aus anderen Gründen (beispielsweise Verwandtschaft in gerader Linie oder Ehegatte) von der Grunderwerbsteuer befreit ist, fällt insoweit Grunderwerbsteuer an.

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Grunderwerbsteuersätze 2015

Die Grunderwerbsteuer ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und beträgt derzeit (Stand 01.07.2015):

5,0 % für Baden-Württemberg
3,5 % für Bayern
6,0 % für Berlin
6,5 % für Brandenburg
5,0 % für Bremen
4,5 % für Hamburg
6,0 % für Hessen
5,0 % für Mecklenburg-Vorpommern
5,0 % für Niedersachsen
6,5 % für Nordrhein-Westfalen
5,0 % für Rheinland-Pfalz
6,5 % für Saarland
3,5 % für Sachsen
5,0 % für Sachsen-Anhalt
6,5 % Schleswig-Holstein
5,0 % Thüringen (geplante Erhöhung auf 6,5% für 2017, siehe http://www.thueringen.de/th1/tsk/aktuell/mi/86035/ )

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Steuerliche Identifikationsnummer für Grundstücksgeschäfte erforderlich

Geschäfte, die für die Grunderwerbsteuer relevant sein könnten, insbesondere Grundstückskaufverträge, müssen vom Notar den Finanzbehörden angezeigt werden. Die Notare sind verpflichtet, für alle Beteiligten auch die steuerliche Identifikationsnummer (IdNr) zu erheben und den Finanzbehörden im Rahmen der Anzeige mitzuteilen.

Wir bitten daher unsere Mandanten, bei allen Grundstücksgeschäften neben den persönlichen Daten auch die steuerliche Identifikationsnummer anzugeben. Informationen zur steuerlichen Identifikationsnummer finden Sie hier.

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